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Anwendungsfotos
 

Untergrundvorbehandlung

Wie muss der Untergrund für eine Tapezierung beschaffen sein?
Eine fachgerechte Untergrundvorbehandlung ist Voraussetzung für ein einwandfreies Tapezierergebnis. Eingesparte Vorarbeiten können die gesamte Tapezierung nachhaltig beeinträchtigen.

Müssen alte Tapeten vor dem Tapezieren entfernt werden?

Vor dem Tapezieren ist die alte Tapete immer zu entfernen. Eine Verklebung auf eine bestehende Tapete birgt immer die Gefahr eines schlechten Haftvermögens, Nahtverhaltens oder Blasenbildung oder dass die unten liegende Tapete durchscheint.

Von Hand kann man die alten Tapeten mit Wasser, Tapetenlöser, Deckenbürste und Spachtel ablösen. Hartnäckig haftende alte Tapeten, die sich trotz mehrmaligem Nässen nicht lösen, perforiert man mit einer Igelwalze. Wasch- und scheuerbeständige Tapeten lassen sich so besser lösen. Wurde die Tapete mit Dispersionskleber verarbeitet, hilft oft nur noch das maschinelle Abdampfen mit einem Heißdampfgerät.

Einige Wandbekleidungen sind spaltbar. Das heißt, dass die obere Schicht trocken entfernt werden kann und nur eine dünne Papierschicht, eine sogenannte Makulatur, zurück bleibt. Diese dient als Untergrund für die neue Tapete und darf nur dann übertapeziert werden, wenn diese fest auf dem Untergrund haftet. Dies lässt sich überprüfen indem man die Makulaturtapete an einigen Stellen mit Wasser benetzt und dann ca. 15 Minuten wartet. Wenn bis dahin keine Blasen entstanden sind, kann auf die vorhandene Makulatur tapeziert werden.


Was muss ich machen, wenn sich Altanstriche auf der Wand befinden?

Alte, nicht tragfähige oder gerissene Farb- und Lackanstriche müssen vor dem Tapezieren entfernt werden. Dies kann durch Schleifen oder Abkratzen geschehen. In schwierigen Fällen hilft das Ablaugen bzw. das Abbeizen der Farbreste.


Was muss ich machen, wenn sich ein Leim- oder Dispersionsanstrich auf der Wand befindet?

Alte Leimfarbenanstriche müssen gründlich mit Wasser abgewaschen werden. Ein Zusatz von Tapetenlöser erleichtert die Arbeit erheblich.

Wischfeste Dispersionsfarbenanstriche (sog. Mischbindeanstriche) durch Einweichen mit Wasser unter Zusatz von Tapetenlöser anquellen lassen und anschließend entfernen. Nach der Reinigung den Untergrund mit wasserbasiertem Tapeziergrund verfestigen.


Was ist zu tun, wenn sich Öl- oder Lackfarbenanstriche bzw. Metalloberflächen auf der Wand befinden?

Diese Oberflächen bieten zum Tapezieren keinen geeigneten Untergrund. Wenn man jedoch diese Flächen tapezieren möchte, empfiehlt es sich zunächst alle Trennmittel wie z. B. Staub, Fett oder Schmutz von der Oberfläche zu entfernen und darauf eine Makulaturtapete (wie z.B. MAKU-Vlies von A.S. Création)  mit einem Dispersionskleber  (z. B. Metylan Ovalit T) zu verkleben. So kann man auch diese Fläche zu einem tapezierfähigen Untergrund vorbereiten.


Welche Untergrundvorbehandlung muss ich bei mineralischen Untergründen vornehmen?

Tragfähige mineralische Untergründe (Neuputz) sollten mit verdünntem Tapetenkleister vorgekleistert werden. Ebenfalls bietet es sich bei dieser Art von Untergrund, wie z. B. Betonoberflächen, Gipskartonplatten, gipshaltige Spachtel an, die Wände mit einem Tiefengrund zu grundieren.

Ebenfalls müssen sandende bzw. andere stark saugende Untergründe mit einem Tiefengrund verfestigt werden.

Wie behandele ich den Untergrund vor dem Tapezieren am besten?
MAKU-Vlies von A.S. Création sorgt für den perfekten Tapezieruntergrund und verhindert das Aufplatzen von Tapetennähten. Desweiteren dient MAKU-Vlies als Spannungsausgleich zwischen Untergrund und Tapete und gewährt einen gleichmäßig hellen Untergrund.

 
Muss für die Verarbeitung von Vlies-/Papiertapeten der Untergrund besonders vorbehandelt werden?
Bei neuen Gipsputzflächen sollte wegen noch mangelnder Saugfähigkeit mit Kleister (Herstellerangabe beachten) grundiert werden. Alle anderen Untergründe (Beton, Gipsbauplatten, Gipsfaserplatten, etc.) werden mit Tiefgrund behandelt.